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Das Original ist besser! Original version with German subtitles
Exklusiv im Thalia - französische Originalfassung mit deutschen Untertiteln
Mit »Madmoiselle Chambon« kommt der vierte Film von Stephane Brizé, der auch als Autor, Produzent und Schauspieler arbeitet, in die Kinos. Er machte sich bereits 2006 mit »Man muss mich nicht lieben« einen Namen in der Filmkunstszene, ist aber wohl eher in seinem Heimatland bekannt.
Vielleicht liegt es daran, dass er zu den Meistern der leisen Töne zu zählen ist und vielleicht haben unsere Nachbarn eher ein Faible dafür.
Die Geschichte ist schnell erzählt: Jean ist ein herzensguter Mensch, als Maurermeister ein guter Handwerker, ein guter Sohn, ein guter Vater und ein guter Ehemann. Alles ist klar, eingespielt, wohl etwas zu sehr eingefahren, denn als er die Lehrerin seine Sohnes - Mademoiselle Chambon - kennen lernt, wirft ihn das aus der Bahn. „Coup de foudre“ sagen die Franzosen dazu. Das steht für „Blitzschlag“ oder eben „Liebe auf den ersten Blick“. Er, der Fabrikarbeiter, ist fasziniert von ihrem Geigenspiel, sie von seinen handwerklichen Fähigkeiten…
Der Regisseur übersetzt uns die Romanvorlage von Éric Holder nicht eins zu eins, seine Stärke - und die der beiden Hauptdarsteller Vincent Lindon und Sandrine Kiberlain - liegt vielmehr in den Zwischentönen, in Blicken und Gesten, die uns die verwirrenden Gefühle der beiden nahe bringen. Am Ende müssen sie sich entscheiden…
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Das Original ist besser! Original version with German subtitles
Exklusiv im Thalia - französische Originalfassung mit deutschen Untertiteln
Radu Mihaileanu (»Zug des Lebens«) kehrt mit seinem dritten Film zu seinen komödiantischen Wurzeln zurück. Mit »Das Konzert« verfilmt er die unerhörte Geschichte des unglaublichen Comebacks eines weltberühmten Orchesters. Die ausgelassene Komödie mit jiddischem und russischem Humor entführt anfangs nach Moskau, wo Musiker sich gegen widrige Umstände nach Paris aufmachen. So kommt, was kommen muss - landen Russen, Sinti, Roma und Juden in der „zivilisierten“ Welt, prallen slawische und rational geprägte westliche Kultur krachend aufeinander.
Die eher tragische Ausgangssituation der Komödie bildet der so genannte Antizionismus, besser Antisemitismus der UdSSR. Viele gebildete und angesehene Menschen wurden mit Berufsverbot belegt, nur weil in ihrem Pass bei Nationalität ""Jude"" vermerkt war. Ein großer Anstieg war in den 70ern zu verzeichnen (immerhin ein Fortschritt, während des stalinistischen Terrors drohten Erschießung oder Gulag). Ein solches Schicksal ereilte auch Andrei Filipov. Einst war er Dirigent des weltberühmten Bolschoi-Orchesters in Moskau. Mit seinem besten Freund, dem Cellisten Sacha Grossman fiel er in den 80er Jahren in Ungnade, weil er sich weigerte, jüdische Musiker aus dem Orchester zu werfen. Seitdem ist er als Hausmeister am Bolschoi tätig.
Eines Tages fällt ihm, während er das Büro des Direktors reinigt, zufällig ein Fax des Pariser ""Theatre du Châtelet"" in die Hände. Der dortige Direktor Olivier Morne Duplessis lädt das Bolschoi-Orchester zu einem Konzert ein. Spontan steckt Andrei das Fax ein und löscht die dazugehörige e-Mail. Er sieht die Gelegenheit, endlich wieder auf der Bühne stehen zu können und ein tollkühner Plan nimmt Gestalt an…
Natürlich geht nichts glatt, unlösbare Probleme müssen auch mit Unterstützung alten KGB-Personals und neuem Geldadel gelöst werden. Doch am Ende gelingt es, nach Paris zu reisen, und einem turbulenten Finale steht nichts im Wege.
Die Komödie begeisterte Frankreich - zwei „Césars“ und bisher mehr als zwei Millionen Besucher sprechen für sich.
Vor zehn Jahren sorgte der rumänische Regisseur Radu Mihaileanu mit der schwarzen Komödie »Zug des Lebens« für befreiendes Lachen und einen Überraschungserfolg. Die Bewohner eines Stetls nehmen ihr Schicksal 1942 in die eigene Hand und fahren, maskiert als Deportationszug, in die Freiheit. Sein zweiter Film »Geh und lebe« erzählt die Geschichte der Rettung äthiopischer Juden und von ihrem Neuanfang in Israel.
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Durch seine experimentelle Ästhetik, die stellenweise in eine nahezu expressionistisch abstrakte Richtung weist, und durch die spürbaren Bässe des rauschhaften Nachtlebens von Tokyo kann Gaspard Noés neuer Film durchaus als filmischer Markstein verstanden werden. Er ist eine ästhetische und inhaltliche Gradwanderung, in der sowohl das Bild als auch die Figuren an ihre Grenzen Getrieben werden. Das Ergebnis ist wunderbar anstrengend.
Wer will schon sterben? Keiner, und doch müssen alle. Und alle fragen sich, ob man dann die große Leere betritt. Auch der umstrittene Gaspar Noé macht sich seine Gedanken über den Tod und da bleibt es nicht aus, dass Drogenexzesse, seelische Erdbeben oder sexuelle Fantasien von der Leinwand leuchten. Seine Visionen nennen manche schockierend oder faszinierend - auf jeden Fall aber sind sie irreversibel. Oscar erwischt es auf der Toilette. Er wurde reingelegt, aber als Drogendealer lebt man ohnehin mit einem Bein im Jenseits. Bei dem Versuch, seinen Stoff noch flugs dem Orkus zu übergeben, wird er erschossen. Bis dahin sieht der Zuschauer Oscar immer nur von hinten und blickt quasi über dessen Schulter auf die neongrelle Plastikwelt der Drogenszene im nächtlichen Tokio. Jede Nacht schießt sich Oscar die Rübe weg mit Drogen, vögelt die Mutter eines Klienten oder besucht seine kleine Schwester im Rotlichtmilieu. Er nervt Linda wegen ihrer Beziehung zu ihrem Boss. Sie streiten, um sich am Ende immer wieder neu zu versichern, sich nie zu verlassen. Als Kinder hatten sie ihre Eltern bei einem Autounfall verloren, und eine visionäre Bilderflut lässt uns das alles 'wie von innen' miterleben. Kino bei offener Schädeldecke. Durch unsere Adern fließen Oscars Drogentrips genauso wie seine Kindheitserinnerungen, rauscht der tagtägliche Tokio-Rave und ergießt sich der ganze psychedelische Orkan aus Fernost. Oscars Tod auf dem Klo befreit ihn und uns nur bedingt von dieser Welt, denn fortan schwebt er Hand in Hand mit dem Zuschauer hoch über dem japanischen Moloch. Sein Leben nach dem Tode dreht sich in immer denselben Bahnen fort. Er wacht nun, wie versprochen, über seine kleine Schwester und darf keinen Blick mehr abwenden von ihrer verstörenden Endzeitwelt. Eine beängstigende Vision für den, der sterben muss.
Ein knallbuntes Kurzfilmspektakel von Andreas Hykade, welcher bekannt für intensive Animationen ist. Love & Theft erhielt 2010 den Spezialpreis Musik beim Trickfilmfestival Stuttgart.
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