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Kinoprogramm Donnerstag, 23.06.2016 - Mittwoch, 29.06.2016

Das Original ist besser!Sing Street (OmdU)

Do. Fr. Sa. So. Mo. Di. Mi.
18:00 18:00

Regie: John Carney, (Irland/USA/Großbritannien), 2016

Darsteller: Ferdia Walsh-Peelo, Aidan Gillen, Maria Doyle Kennedy u.a.

Sing Street (OmdU)

Der 15-jährige Conor (Ferdia Walsh-Peelo) ist nicht zu beneiden. Weil seine Eltern den ökonomischen Gürtel enger schnallen, muss er von einer schicken Privatschule wechseln zur Synge Street School, einer ganz normalen, ziemlich katholischen Schule in Dublin. Die Rede ist von den Achtziger Jahren, als die Sitten noch etwas rauer waren. Keine Handys, keine Computer und die Musik kam aus'm Radio. Es sei denn, man hatte einen großen Bruder wie Conor, mit einer erlesenen Plattensammlung. Ein katholisches Gefängnis nennt der Conors neue Schule, und ein wenig kommt sich Conor auch so vor, überall neue Regeln und Typen, die auf großen Macker machen. Aber er lernt auch Raphina (Lucy Boynton) kennen, eine junge Dame mit dem gewissen Etwas. Raphina will Model werden, trägt zu coolen Klamotten ein munteres Mundwerk und beides imponiert Conor so sehr, dass er sie anspricht. Ob sie nicht Lust hätte, im neuen Video seiner Band mitzumachen? Jesus… wenn sie jetzt ja sagte, bräuchte Conor bloß noch eine Band. Es gibt nämlich keine Band. Noch nicht… Der diese Geschichte hier erzählt, heißt John Carney, und der weiß verdammt, wovon er redet. Er hat das meiste davon selbst erlebt und war selbst Teil der Dubliner Musikszene, bevor er sich aufs Filme machen verlegte. Die Achtziger mit Zuwanderung, Arbeitslosigkeit und katholischer Kirche sind in Irland ein ganz hartes Pflaster. MTV füttert die Kids mit New Wave Videos von Spandau Ballet, The Cure, Duran Duran und so bleibt Conor und seinen neuen Freunden nichts anderes übrig, als mittels Musik, Frisuren und Schminke etwas Abstand zwischen ihre neue Band »Sing Street« und den Rest der Welt zu bringen. Genüsslich darf man sich zurücklehnen und schauen, wie hier frisch verliebte Teenager Musikgeschichte auferstehen lassen im eigens neu erschaffenen 80er Jahre Sound aus der Feder von Gary Clark und John Carney.

alpa kino

Das Original ist besser!Demolition - Liebe und Leben (OmU)

Do. Fr. Sa. So. Mo. Di. Mi.
20:00 20:00

Regie: Jean-Marc Vallée, (USA), 2015

Darsteller: Jake Gyllenhaal, Naomi Watts, Chris Cooper u.a.

Demolition - Liebe und Leben (OmU)

Dieser Film nimmt den Zuschauer auf eine schwierige Reise mit. Seine Helden müssen Schicksalsschläge erleiden und schwer kämpfen, ehe sie Vergebung und Liebe finden. Dank neuer und unerwarteter Freunde schaffen sie es aber, ihr Leben erneut zu beginnen. Jean-Marc Valle?e (»Dallas Buyers Club«) führt Regie, Jake Gyllenhaal, Naomi Watts und Judah Lewis spielen die Hauptrollen.

Davis Mitchell (Jake Gyllenhaal) ist ein erfolgreicher Wall Street-Banker. Der Mittdreißiger hat sein Leben bisher in Luxus verbracht, Sorgen und Schwierigkeiten waren ihm eher fremd. Als seine Frau Julia bei einem Autounfall tödlich verunglückt, brennen bei ihm sämtliche Sicherungen durch. Auch seinem Schwiegervater und Chef Phil (Chris Cooper) gelingt es nicht, ihn wieder ins normale Leben zu führen.

Ein anderes Ereignis eröffnet ihm den Weg zurück. In der Nacht des Todes seiner Frau versagt der im Krankenhaus aufgestellte Verkaufsautomat. Davis schreibt der Firma, die für den Münzautomaten zuständig ist, daraufhin einen Beschwerdebrief. Daraus entwickelt sich ein überraschend offener und persönlicher Briefwechsel zwischen dem gebrochenen Witwer und Karen Moreno (Naomi Watts), die als Kundendienstmitarbeiterin des Automatenaufstellers arbeitet. Da auch Karen mit persönlichen Problemen belastet ist, die finanzielle und emotionale Ursachen haben, fühlen sich die beiden irgendwie zueinander hingezogen - und spenden sich gegenseitig Trost. Dank der Freundschaft zu Karen und deren Sohn Chris (Judah Lewis) erkennt Davis, dass er sein altes Leben hinter sich lassen muss, will er ein neues beginnen, um sich wieder lebendig und zufrieden zu fühlen.

ak

Schau mich nicht so an

Do. Fr. Sa. So. Mo. Di. Mi.
21:45 21:45

Regie: Uisenma Borchu, (Deutschland/Mongolei), 2015

Darsteller: Uisenma Borchu, Catrina Stemmer, Josef Bierbichler u.a.

Schau mich nicht so an

Kritik: http://bit.ly/28U3DRo

Hedi und Iva sind Nachbarinnen. Sie begegnen sich durch Ivas Tochter Sofia. Die aufgeweckte Kleine ist erst das Bindeglied zwischen den beiden, doch schon bald entwickelt sich die Frauenfreundschaft zu einer leidenschaftlichen Beziehung. Als allerdings Ivas Vater, gespielt von Josef Bierbichler, auftaucht, hat Hedi auf einmal nur noch Interesse an dem erfahrenen Mann. Die Geschlechterrollen werden in Uisenma Borchus fulminantem Erstlingsfilm provokant in Frage gestellt.