I like Thalia Kino Dresden on Facebook

Kinoprogramm Donnerstag, 31.07.2014 - Mittwoch, 06.08.2014

Das Original ist besser!Feuerwerk am hellichten Tage (OmU)

Do. Fr. Sa. So. Mo. Di. Mi.
18:00 18:00 18:00 18:00 18:00 18:00 18:00

Regie: Yi’nan Diao, (China), 2014

Darsteller: Fan Liao, Lunmei Kwai, Wang Xuebing u.a.

Feuerwerk am hellichten Tage (OmU)

Trailer: http://bit.ly/1tSwdaf

Die Landschaft ist schneeweiß, die Kohlenhalden tiefschwarz, die Fabrikhallen deprimierend grau. Ob in der Nudelsuppe, ob auf dem Laufband: Mittendrin entdecken die Industriearbeiter grausig zugerichtete Leichenteile. Eine Mordserie hält die nordchinesische Provinzstadt in Atem. Die Verdächtigen sind schnell ausgemacht. Sie sterben bei einer Schießerei, auch zwei der sie verfolgenden Polizisten. Der ermittelnde Kommissar Zhang Zili überlebt knapp, quittiert den Polizeidienst und findet sich fünf Jahre später als Alkoholiker wieder. Ein Freund, der noch im Dienst ist, erzählt ihm von einem neuen ähnlichen Fall. Zhang nimmt die Spur auf. Er stößt auf eine schöne Frau, die mit allen Morden in Verbindung zu stehen scheint. Der Ex-Bulle verliebt sich in die schweigsame Wu Zhizhen (Lunmei Kwai) und begibt sich erst blind, dann zunehmend sehenden Auges, in Lebensgefahr. Regisseur Yi’nan Diao hat einen ruhigen, aber überaus spannenden und zutiefst melancholischen Krimi gedreht, den er mit absurden Momenten und lakonischem Humor gekonnt anreichert. »Feuerwerk am helllichten Tag« überzeugt mit dichter Atmosphäre und märchenhaft farbiger Bildsprache. Plötzliche Gewaltausbrüche wechseln mit romantischen Schlittschuhfahrten, die Nacht glimmt bedrohlich giftgrün und am schneehellen Tageshimmel glänzt das titelgebende Feuerwerk. Der chinesische Regisseur hat sich nicht auf vordergründige Gesellschaftskritik eingelassen. Er transportiert sie über die Sprachlosigkeit der Figuren und die Ansichten der heruntergekommenen Industriequartiere der Arbeiterklasse. Dafür gab es bei der Berlinale den Goldenen Bären für den Besten Film und den Silbernen Bären für den Besten Hauptdarsteller Fan Liao.

Grit Dora

Bundesstart - Das Debüt im Thalia

Das Original ist besser!Die Karte meiner Träume (OmU)

Do. Fr. Sa. So. Mo. Di. Mi.
20:00 20:00 20:00 20:00 20:00 20:00 20:00

Regie: Jean-Pierre Jeunet, (Frankreich/Kanada), 2013

Darsteller: Kyle Catlett, Helena Bonham Carter, Robert Maillet u.a.

Die Karte meiner Träume (OmU)

Tecumseh Sparrow Spivet ist ein begnadeter Kartograph und lebt mit seiner verschrobenen Familie auf einer Ranch in Montana. Seine Mutter ist eine schrullige Wissenschaftlerin, die ihr Leben der Suche nach einer unentdeckten Käferart widmet, sein wortkarger Vater hat die wehmütige Seele eines Cowboys, der 100 Jahre zu spät geboren wurde, seine Schwester Gracie findet diese Lache von Land zu klein für ihre Pläne auf Amerikas Bühnen und sein Zwillingsbruder Layton ist der Sohn, den ein Cowboy eigentlich haben sollte. In dieser Umgebung versucht T.S. durch seine Zeichnungen die Welt zu verstehen und ahnt noch nicht die Auswirkungen seiner Erforschungen. Eines Tages erhält er nämlich einen Anruf vom Smithsonian Institut in Washington, das ihm einen angesehenen Preis für eine seiner Erfindungen verleihen möchte und ihn ans andere Ende Amerikas zur Preisverleihung einlädt. Dass das Wunderkind allerdings erst zehn Jahre alt ist, ist den Wissenschaftlern nicht bekannt. Und so begibt sich T.S. im Morgengrauen, ausgestattet mit fünf Kompassen, auf die Reise seines Lebens und entdeckt dabei seine eigenen Wurzeln.

Nach der originellen Romanvorlage von Reif Larsen ist Regisseur Jean-Pierre Jeunet eine Umsetzung gelungen, die der einfallsreichen Poesie und Fantasie des Buches entspricht und mit den 3D-Effekten dafür sorgt, dass die gezeichneten Objekte wie aufgesprüht vor unseren Augen im Kinosaal schweben. Jeunet hat mit »Die fabelhafte Welt der Amélie« ein Universum für parisophile Gemüter geschaffen, die an jeder Ecke nach magischen Momenten haschen. Sein neuestes Kunstwerk ist ein Märchen aus kindlicher Faszination und Imagination und vereint Mark Twains Abenteuerlust, Thomas Pynchons enzyklopädische Informationsfülle, Wes Andersons satte Farbpalette und die Seele eines besonderen Kindes wie in »Little Miss Sunshine«. Unsere geliebte Amélie auf amerikanisch sozusagen.

Theresa

englische Originalfassung mit deutschen Untertiteln

Das Original ist besser!The Signal (OmU)

Do. Fr. Sa. So. Mo. Di. Mi.
22:00 22:00 22:00 22:00 22:00 22:00

Regie: William Eubank, (USA), 2014

Darsteller: Laurence Fishburne, Brenton Thwaites, Beau Knapp u.a.

The Signal (OmU)

Trailer: http://bit.ly/1thg2Wp

Der Südwesten der USA ist eine großartige Landschaft, die nicht durch ihre Weite in den Bann zieht. Eine Fahrt ist wie eine Reise in eine andere Welt. Genau diese Ausgangskonstellation nutzt William Eubank für seinen zweiten Film, den Science Fiction Thriller »The Signal«. 2012 sorgte er mit seinem Geheimtipp »Love« für größere Aufmerksamkeit.

William Eubank beweist erneut sein großes Talent für Bildgestaltung, fesselnde Atmosphäre und eine packend erzählte Geschichte. Die simple Story wird sehr effektiv mit dem recht geringen Budget von ca. 2 Mio $ umgesetzt. Laurence Fishburne begeistert als aufgeregt durch den Film fragender Raumfahrer.

Zur Geschichte nur kurz: Die beiden Collegestudenten und Computerfreaks Nic (gespielt von dem sehr talentierten Brenton Thwaites, dem mit seiner Rolle in »Maleficent - Die dunkle Fee« der Durchbruch gelungen zu sein scheint) und Jonah (Beau Knapp) sind gemeinsam mit Nics Freundin Haley (Olivia Cooke) auf einem Trip quer durch die USA. Im Südwesten der USA empfangen sie ein Signal ihres geheimnisvollen Hacker-Rivalen Nomad. Ihre Suche führt sie in eine abgelegene, einsame Gegend Nevadas (große Teile des Bundesstaates sind militärisches Sperrgebiet). In einem verfallenen Haus mitten im Nirgendwo glauben sie, Nomad gefunden zu haben. Doch plötzlich wird Haley entführt und Jonah und Nic verlieren das Bewusstsein. Als Nic erwacht, befindet er sich offenbar in einem von der Außenwelt isolierten Forschungslabor. Er weiß nicht, was mit seinen Freunden passiert ist und muss sich den unangenehmen Fragen eines mysteriösen Mannes (Laurence Fishburne) stellen. Was zuerst wie eine Verwechslung aussieht, wird für die drei Freunde schnell zu einem ausgewachsenen Albtraum…

ak

Urban Art Kurzfilme aus Dresden

Do. Fr. Sa. So. Mo. Di. Mi.
22:00

Videoabend - Urban Art Kurzfilme aus Dresden

Der Videoabend stellt einige Kurzfilme aus der Dresdner Street- und Urban Art Szene vor, die in den letzten 10 Jahren entstanden sind. Diese Filme wurden unter anderem auf Arte.Creative, Street- Art-Festivals und in diversen Ausstellungen gezeigt. Dabei handelt es sich sowohl um dokumentarische Filme, als auch um Videokunstwerke. Durch den Abend führen Jens Besser (Anartchy) und Eric Vogel (Hole of Fame).

im Rahmen des "LackStreicheKleber" Festivals (4.8.-10.8. 2014)