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Kinoprogramm Donnerstag, 11.08.2022 - Mittwoch, 17.08.2022

Namaste Himalaya - Wie ein Dorf in Nepal uns die Welt öffnete

Do. Fr. Sa. So. Mo. Di. Mi.
19:00 19:00 19:00

Regie: Anna Baranowski, Michael Moritz, (Deutschland), 2022

Namaste Himalaya - Wie ein Dorf in Nepal uns die Welt öffnete

Länder, Städte und Dörfer. Alle besonders in ihrer eigenen Weise, aber garantiert nicht gleich. Andere Kulturen, Tiere, Natur und Menschen - all das lernen Anna Baranowski und Michael Moritz auf ihrer unglaublichen Weltreise kennen. Die beiden sind fasziniert von dem Meer aus neuen Eindrücken und lassen sich in diesem treiben auf der Suche nach noch mehr neuen Erlebnissen.

Doch plötzlich passiert in Nepal etwas, das ihre Weltreise zum Stoppen bringt. Die Corona-Pandemie versetzt die Welt in einen Ausnahmezustand - Lockdown, abgeriegelte Städte und zwei gestrandete Abenteurer.

In den Städten können sie nicht mehr bleiben, und so ziehen sie sich in die Berge, in das Himalaya-Gebirge zurück. Am Rande der 8000 Meter hohen Gipfel finden sie in einem Dorf, in einer Wellblechhütte eine neue Unterkunft. Die Dorfbewohner heißen die beiden anfangs eher weniger willkommen, da sie Angst vor dem unbekannten Virus haben. Mit kleiner werdenden Nahrungsvorräten und größer werdendem Hunger kommen die beiden Weltreisenden den Bewohnern des Dorfes aber näher, und bald werden aus Fremden Freunde.

Die Reisedokumentation von Anna und Michael hält ihr beeindruckendes, spannendes und schönes Weltreiseabenteuer in beneidenswerten Bildern fest. Ein Dokumentarfilm, welcher die Abenteuer zweier Freunde zeigt, die Auswirkung der Corona-Pandemie aus der Perspektive der Armen und was bei einer vollgebremsten Weltreise zu tun ist. Ein mitreißender Dokumentarfilm darüber, was passieren kann, wenn man sich auf das Unabänderliche einlässt.

Viktor Ray

Bundesstart - Das Debüt im Thalia

Das Original ist besser!Der Beste Film aller Zeiten (OmdU)

Do. Fr. Sa. So. Mo. Di. Mi.
21:00

Regie: Mariano Cohn, Gastón Duprat, (Spanien), 2021

Darsteller: Penélope Cruz, Antonio Banderas, Irene Escolar u.a.

Der Beste Film aller Zeiten (OmdU)

Kurz vor seinem 80. Geburtstag treibt einen spanischen Multi-Milliardär die Sorge um seinen Nachruhm um. Anstelle der üblichen Gebäude und Stiftungen entwickelt Humberto Suárez (José Luis Gómez) den Plan, einen unvergesslichen Film zu drehen. Da Geld keine Rolle spielt, kauft er, was gut und teuer ist: Einen mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichneten Roman, in den er keinen Blick wirft und Regisseurin Lola Cuevas (Penélope Cruz), eine als große Exzentrikern mit genialem Zugriff geltende Filmemacherin. Die wiederum engagiert zwei als die besten Schauspieler ihrer Zeit geltenden Männer. Den gefeierten Theaterstar Iván Torres (Oscar Martínez) und den Hollywood-Superstar Félix Rivero (Antonio Banderas). Zwei Welten und zwei aufgeblähte Egos prallen aufeinander. Lola spielt mit den Eitelkeiten der Männer, lässt sie sich noch weiter aufblasen und wartet auf den Moment, die Nadel an ihre Ballons zu setzen. Sie genießt die vorhersehbare maximale männliche Reibung und manipuliert sie im Sinne ihrer Kunst, handelt das Drehbuch doch von zwei konkurrierenden Brüdern.

Aberwitzige Schauspiel-Übungen, absurde Probensituationen, allgegenwärtige Selbstsucht, Schlagabtausch mit Abklatschen: »Der beste Film aller Zeiten« (besser im Original: »Competencia Offizial«) von Mariano Cohn und Gastón Duprat ist eine weitere höchst vergnügliche Satire über das Filmbusiness als Selbstdarstellungsmaschinerie. Den Regisseuren geht es ersichtlich nicht um pechschwarze Methodenkritik, Ziel ist maximales Vergnügen beim Zuschauen. Cruz, Banderas und Martinez hatten ganz offensichtlich Spaß beim Machen.

Grit Dora

Das Original ist besser!Everything Everywhere All at Once (OmdU)

Do. Fr. Sa. So. Mo. Di. Mi.
21:00

Regie: Dan Kwan, Daniel Scheinert, (USA), 2022

Darsteller: Michelle Yeoh, Jamie Lee Curtis, Stephanie Hsu u.a.

Everything Everywhere All at Once (OmdU)

Wer kennt das nicht? Eine einfach scheinende Sache wie z. B. die Erstellung der Steuererklärung gerät außer Kontrolle. Was folgen kann, nicht zwingend muss, erzählt das überbordende Sci-Fi-/Action-/Kung-Fu-Abenteuer »Everything Everywhere All at Once«, das in Lichtgeschwindigkeit durch multidimensionale Universen hüpft.

Doch der Reihe nach: Waschsalonbesitzerin Evelyn Wang (Michelle Yeoh) geht im Chaos ihres Alltags unter: Der bevorstehende Besuch ihres Vaters (James Hong) überfordert sie, die Wünsche der Kunden bringen sie an ihre Grenzen und die anstehende Steuererklärung wächst ihr komplett über den Kopf. Der Gang zum Finanzamt ist unausweichlich, doch während sie mit ihrer Familie bei der Steuerprüferin (Jamie Lee Curtis) vorspricht, wird ihr Universum komplett durcheinander gewirbelt. Raum und Zeit lösen sich auf und die Menschen um sie herum haben ebenso wie sie selbst plötzlich weitere Leben in Parallelwelten. Sie entdeckt, dass das Multiversum real ist und sie auf die Fähigkeiten und das Leben anderer Versionen ihrer selbst zugreifen kann. Das ist auch bitter nötig, denn sie wird mit einer großen, wenn nicht der größtmöglichen Mission betraut: der Rettung der Welt vor dem unbekannten Bösen.

Das Regie-Duo Dan Kwan und Daniel Scheinert, auch genannt „Daniels“, legen ein unglaubliches Filmabenteuer vor. Im Mittelpunkt dieser explosiven Mischung steht Michelle Yeoh (»Tiger & Dragon«) als Retterin wider Willen, deren Gegenspielerin von der unvergleichlichen Jaime Lee Curtis gespielt wird. Ke Huy Quan, legendärer Kinderstar aus »Indiana Jones und der Tempel des Todes«, feiert seine Rückkehr auf die Leinwand in der Rolle von Evelyns Ehemann. Der Film eröffnete das diesjährige SXSW Festival und wurde von Publikum und Kritik euphorisch aufgenommen.

ak

Das Original ist besser!Elvis (OmdU)

Do. Fr. Sa. So. Mo. Di. Mi.
21:00

Regie: Baz Luhrmann, (USA), 2022

Darsteller: Austin Robert Butler, Tom Hanks, David Wenham u.a.

Elvis (OmdU)

Als ich hörte, dass ein neuer Elvis-Film in die Kinos kommt, dachte ich: „Schon wieder?“ Tatsächlich hab ich nach ein wenig Recherche keine Ahnung, warum ich das dachte. Elvis ist so überlebensgroß, dass es sich anfühlt, als wäre er ständig im Kino. Der letzte Film, an den ich mich aber erinnern kann und den ich im Gegensatz zum Großteil der Zuschauenden skurril-lustig fand, war „Elvis has left the building“. Das war nun kein Biopic, aber durch die vielen Elvis-Impersonatoren, die Kim Basinger unterwegs umbrachte, lernte ich doch recht viel über den King of Rock and Roll. Einer dieser skurrilen Gestalten wurde damals von Tom Hanks verkörpert - und der hatte ja einst in Forrest Gump schon nicht unbedeutend auf Elvis eingewirkt. *Zwinker, zwinker.* Hanks kehrt nun als Elvis’ Manager Colonel Tom Parker an der Seite von Austin Butler als Elvis Presley zurück in die Sphären des legendären Entertainers. Eine Inhaltsangabe macht wenig Sinn, denn die Biographie ist bekannt, auch wenn der Film sich mehr auf die Dynamik zwischen Parker und Elvis konzentriert. Fakt ist aber, dass er - wenn nicht alles schief geht - herausragende Kinounterhaltung bieten wird. Denn hinter der Kamera steht Baz Luhrmann, der mit »Romeo + Julia«, »Moulin Rouge« oder »The Great Gatsby« genau für die Art Film steht, die der schillernden und zugleich tragischen Figur des King gerecht werden könnte. Und wenn man dem Trailer glauben darf, kommt auch Butler dem Charme, der Stimme und dem Hüftschwung sehr nahe. Meine Hoffnung ist also groß, dass wir nicht weniger als ein Spektakel für Ohren, Augen und den Geist erwarten dürfen.

Viktoria Franke