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Kinoprogramm Donnerstag, 18.04.2019 - Mittwoch, 24.04.2019

Das Original ist besser!Bohemian Rhapsody (OmdU)

Do. Fr. Sa. So. Mo. Di. Mi.
17:30
22:00

Regie: Bryan Singer, Dexter Fletcher, (Großbritannien/USA), 2018

Darsteller: Rami Malek (Freddie Mercury, Joseph Mazzello, Lucy Boynton u.a.

Bohemian Rhapsody (OmdU)

»Bohemian Rhapsody« ist die längst überfällige filmische Hommage an Queen, deren fabelhafte Musik und den Ausnahmesänger und krass exzentrischen Entertainer Freddie Mercury. Queen widersetzten sich Klischees, trotzten Konventionen, machten komplexe Musik und hatten damit Erfolg. Der Film erzählt den rasenden Aufstieg der Band durch ihre einzigartigen Songs, die ohne Rücksicht auf den Mainstream entstanden und dennoch die Massen erreichten. Der Sound von Queen bleibt revolutionär. Auch für Mercurys außer Kontrolle geratenden Lebensstil, seinen Twist zur Solokarriere, die Rückkehr zu Queen und das berühmte „Live Aid”-Konzert, für all diese extrem unterschiedlichen Situationen findet der Film beeindruckend glaubwürdige Bilder, ohne in die Imitationsfalle zu tappen. Rami Malek wirft sich in die Rolle von Freddie Mercury und gibt alles. In den Szenen der Wiedervereinigung der Band für eines der herausragendsten Konzerte der Rockmusikgeschichte entfaltet er sein charismatisches Potential. »Bohemian Rhapsody« zeigt den Spirit von Queen, der bis heute Generationen inspiriert und begeistert.

We Will Rock You!

Grit Dora

Das Original ist besser!Ein Gauner & Gentleman (OmdU)

Do. Fr. Sa. So. Mo. Di. Mi.
18:00 18:00 18:00 18:00
22:00

Regie: David Lowery, (USA), 2018

Darsteller: Robert Redford, Casey Affleck, Sissy Spacek u.a.

Ein Gauner & Gentleman (OmdU)

Regisseur David Lowery bekundete freimütig, es habe ihn genervt, dass die gängigen Heist-Movies einzig auf das rasante oder das gewalttätige Pferd setzten. Wobei meist aller Charme und Glanz verloren gingen, und ganz nebenbei, auch Bankräuber würden älter, was ihn vielleicht direkt hin geführt hat zu Robert -Sundance Kid- Redford, einem der zauberhaftesten Vagabunden der Kinogeschichte. Forrest Tucker (Redfords letzte Rolle) hat sein Leben lang nichts anderes gemacht, als Banken um ihre Einlagen zu erleichtern. Gerade spektakulär aus San Quentin geflohen, setzt er seine Arbeit fort, wo er beim letzten Mal unterbrochen wurde. Stilvoll und höflich weist er die Kassierer darauf hin, welche unangenehmen Dinge er gern vermeiden würde, obschon er sie bei einem unnötigen Tumult durchaus zu tun imstande wäre. Seien wir einmal ehrlich, kämen drei Gentlemen wie Danny Glover, Tom Waits und Robert Redford zur Tür herein marschiert, um nur ein ganz klein wenig von unserer wertvollen Zeit zu beanspruchen, wir würden uns doch keine Unannehmlichkeiten einhandeln wollen? Wo sich Tucker beim Verlassen der Bank auch noch bedankt… Da fällt es selbst der Polizei schwer, Rasanz zu entwickeln; Detective John Hunt (warum wohl fasst sich Casey Affleck ans Näschen) jagt dem alten Tucker jedenfalls recht verhalten hinterher. Erst als sich landesweit die Medien des Falles annehmen, gerät die ganze Sache ein wenig in Schwung. Ein Schwung, der Tucker kein bisschen nervös macht, eher reizt ihn die herrliche Jewel (Sissy Spacek, bis über beide Ohren verliebt), etwas von seiner Gelassenheit zu opfern und noch einmal aufs Gaspedal zu steigen…

Eines weiß Forrest Tucker sicher. Egal wohin er noch geht, seine Karriere wird er in Freiheit beenden. Und sollte ein gewisser Lefors die Tür versperren, dann springt er diesmal eben durchs Fenster.

Alpa Kino

Das Original ist besser!Free Solo

Do. Fr. Sa. So. Mo. Di. Mi.
19:30
20:00 20:00 20:00 20:00 20:00 20:00

Regie: Jimmy Chin, Elizabeth Chai Vasarhelyi, (USA), 2018

Darsteller: Alex Honnold, Tommy Caldwell, Jimmy Chin u.a.

Free Solo

Von unglaublichen Leistungen erzählt dieser Film. Denn bei diesem Sportler kann jeder Fehler, jede kleinste Unaufmerksamkeit den Tod bedeuten: Free-Solo-Kletterer Alex Honnold bereitet sich im Sommer 2017 auf die Erfüllung seines Lebenstraums vor. Er will den bekanntesten Felsen der Welt erklimmen, den 975 Meter hohen und fast senkrechten El Capitan im Yosemite-Nationalpark in Kalifornien. „Free Solo“ bedeutet: im Alleingang, ohne Seil und ohne Sicherung.

Die mehrfach preisgekrönte Dokumentarfilmerin Elizabeth Chai Vasarhelyi und ihr Kameramann, Profi- Bergsteiger Jimmy Chin, durften Honnold begleiten und fesseln die Zuschauer mit sensationellen Naturaufnahmen in schwindelerregenden Bildern.

Entstanden ist so das atemberaubende und zugleich intime Porträt eines der ungewöhnlichsten Athleten unserer Zeit. »Free Solo« erzählt von den Opfern, die Honnold erbringen muss, um körperliche Höchstleistungen erzielen zu können, von Rückschlägen und Verletzungen. Was treibt Honnold an, sein Leben zu riskieren und wie gehen seine Eltern, Freunde und seine Lebensgefährtin damit um?

Den Dokumentarfilmern Elizabeth Chai Vasarhelyi und Jimmy Chin (»Meru«) ist ein hochspannender Kletter-Thriller und ein inspirierendes Sportlerporträt gelungen. Ganz nah dran an ihrem Protagonisten zeigen sie, wie er durch perfekte Vorbereitung alle Ängste besiegt, um sein unmöglich scheinendes Vorhaben in die Tat umzusetzen. Mit beeindruckenden Kamerabildern, gedreht aus schwindelerregenden Perspektiven, ermöglichen sie dem Zuschauer, den Aufstieg aus nächster Nähe mitzuerleben.

»Free Solo« ist Gewinner des People's Choice Award auf dem Toronto International Film Festival 2018 und wurde von der Academy of Motion Picture Arts and Sciences für den diesjährigen OSCAR in der Kategorie Bester Dokumentarfilm nominiert.

ak

Das Original ist besser!mid90s (OmdU)

Do. Fr. Sa. So. Mo. Di. Mi.
18:15
21:30
22:00 22:00

Regie: Jonah Hill, (USA), 2018

Darsteller: Sunny Suljic, Katherine Waterston, Lucas Hedges u.a.

mid90s (OmdU)

Jonah Hills Regiedebüt ist eine Zeitreise mitten in die 90er. Eine Zeit, in der Skateboarden sportliche Konventionen sprengte und man mit Mixtapes Mädels beeindrucken konnte. Stevie ist 13 und wächst unter schwierigen Verhältnissen in Los Angeles auf. Seine Tage verbringt er mit „Street Fighter II“ zocken und heimlich die CD-Sammlung seines großen Bruders rauf und runter hören. Als er anfängt, mit den Jungs vom Local Skateshop abzuhängen, öffnet sich ihm eine völlig neue Welt: Skaten an verbotenen Plätzen, Abhauen vor der Polizei, Hauspartys und natürlich Girls. Befreit aus der Umklammerung seiner allein erziehenden Mutter und den Prügeln seines Bruders, fühlt sich Stevie unbesiegbar – bis er merkt, dass auch seine Idole auf die Schnauze fliegen können. Und das nicht nur beim Skaten.

Jonah Hills Liebeserklärung an die 90er-Jahre wurde auf 16mm gedreht und mit einem Soundtrack von den Pixies bis zum Wu-Tang Clan versehen. Dem Hollywood-Star gelingt ein Nostalgietrip in eine Zeit, deren Mode und Popkultur heute Kult sind.

Das Original ist besser!Green Book - Eine besondere Freundschaft (OmdU)

Do. Fr. Sa. So. Mo. Di. Mi.
22:00 22:00

Regie: Peter Farrelly, (USA), 2019

Darsteller: Viggo Mortensen, Mahershala Ali, Linda Cardellini u.a.

Green Book - Eine besondere Freundschaft (OmdU)

New York City 1962: Der hochkarätige Pianist Dr. Don Shirley (Mahershala Ali) plant eine Südstaatentournee - in den 1960er Jahren heißt das für einen Afroamerikaner, extrem sorgfältige Reisevorbereitungen zu treffen. Don, der so feinsinnig ist, dass er den Begriff „hochkarätig“ als zutiefst trivial brandmarken würde, engagiert den handfesten Italo-Amerikaner Tony Lip (Viggo Mortensen) als Fahrer. Tony soll ihn anhand des sogenannten Negro Motorist Green Book sicher durch all die Gegenden bringen, in denen Rassismus noch selbstverständlich ist. Das Book ist ein Reiseführer, der alle Unterkünfte und Restaurants auflistet, in denen auch afroamerikanische Gäste geduldet werden. Tony hat das Herz auf dem rechten Fleck und als ehemaliger Türsteher eine locker sitzende Faust, was er seinem neuen Arbeitgeber zunächst verschweigt. Während der langen Fahrten durch das weite Land ergeben sich Gespräche, kulturelle Unterschiede von den Ess- bis zu den Schreibgewohnheiten prallen aufeinander. Je tiefer sie in den Süden gelangen, desto heftiger werden die rassistischen Zwischenfälle. Don lässt Tony im Laufe dieses Road Movies die Erfahrung machen, dass man Ausgrenzung besser mit Würde als mit Gewalt begegnet und zeigt ihm, dass er es eigentlich besser weiß. Tony wiederum führt Don auf mal hemdsärmelige, mal feinfühlige Weise vor Augen, mit welchen Widersprüchen er lebt und wie er sie verdrängt. Freundschaft findet statt.

Regisseur Peter Farelly, sonst für Schenkelklopfer wie »Dumm und dümmer« und »Verrückt nach Mary« bekannt, widmet sich mit Fingerspitzengefühl einem leider wieder brandaktuellen Thema. Im feinen Retro-Setting brilliert Mahershala Ali, der wie in »House of Cards« mit optischem und intellektuellen Glanz besticht. The one and only Viggo Mortensen gibt mit Lust den Proll mit dem heißen Herzen. Nicht zu fassen, dass der Mann 60 Jahre alt sein soll.

»Green Book - Eine besondere Freundschaft« ist ein Film in der Tradition von »Miss Daisy und ihr Chauffeur« und dürfte ein Oscar-Anwärter sein. Ali hat schon einen, für Mortensen ist er absolut überfällig.

Grit Dora

Weit. Die Geschichte von einem Weg um die Welt

Do. Fr. Sa. So. Mo. Di. Mi.
17:15

Regie: Gwendolin Weisser, Patrick Allgaier, (Deutschland), 2017

Weit. Die Geschichte von einem Weg um die Welt

Prolog: Uns zieht es hinaus. Mit Rucksack, Zelt und nur dem, was wir wirklich brauchen. Und das alles über Land. Nie den Kontakt zur Erde verlieren. Immer Strecke spüren. Über die Meere mit dem Schiff, denn jeden Meter wollen wir mit all unseren Sinnen wahrnehmen, mit Zeit reisen.

Wir lernen Grenzen kennen. Wollen lernen, was Verzicht heißt und was Genuss bedeutet. Es ist der Versuch, nicht mehr als 5 Euro am Tag auszugeben. 2 oder 3 Jahre. Vielleicht mehr, vielleicht weniger.

Wir sind keine Helden, sind nichts Besonderes, wir hören lediglich auf das Gefühl in unserem Bauch.

Wir verlassen unser Zuhause, um zu lernen, was für andere Heimat bedeutet.

»Weit - Die Geschichte von einem Weg um die Welt« erzählt bunt und authentisch von unserer außergewöhnlichen Reise um die Erde. Zu zweit sind wir in den Osten losgezogen, um dreieinhalb Jahre später zu dritt aus dem Westen wieder nach Hause zu kehren. Ohne zu fliegen, erkundeten wir die Welt, stets von Neugierde und Spontanität begleitet.