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Kinoprogramm Donnerstag, 14.12.2017 - Mittwoch, 20.12.2017

Augsburger Puppenkiste: Als der Weihnachtsmann vom Himmel fiel

Do. Fr. Sa. So. Mo. Di. Mi.
15:45
16:30

Regie: Klaus Marschall, (Deutschland), 2017

Augsburger Puppenkiste: Als der Weihnachtsmann vom Himmel fiel

Es weihnachtet… Da passiert etwas ganz Wundersames: Während eines starken Gewitters fällt der letzte echte Weihnachtsmann Niklas Julebukk mit seinem Wohnwagen vom Himmel und plumpst unsanft auf die Erde - direkt in den Nebelweg… Und schon stecken die Kinder Ben und Charlotte inmitten ihres unglaublichsten Abenteuers. Mit dabei die frechen Kobolde Fliegenbart und Ziegenbart, das verschwundene Rentier Sternschnuppe und Matilda, das liebevolle Engelchen. Gemeinsam kämpfen sie mit Julebukk gegen den bösen Waldemar Wichteltod und seine Armee von Nussknackern, denn die wollen Weihnachten in ein reines Konsumfest verwandeln. Aber Niklas Julebukk hält unbeirrt an den guten alten Traditionen fest und hört tief in die Herzen der Kinder hinein, um deren Träume von einem echten Weihnachten zu bewahren und wahr werden zu lassen…

Alle Kinderfilme können auch täglich als Sondervorstellungen (für Kindergärten, Schulhort usw.) gebucht werden.

Weit. Die Geschichte von einem Weg um die Welt

Do. Fr. Sa. So. Mo. Di. Mi.
17:30 17:30

Regie: Gwendolin Weisser, Patrick Allgaier, (Deutschland), 2017

Weit. Die Geschichte von einem Weg um die Welt

Prolog: Uns zieht es hinaus. Mit Rucksack, Zelt und nur dem, was wir wirklich brauchen. Und das alles über Land. Nie den Kontakt zur Erde verlieren. Immer Strecke spüren. Über die Meere mit dem Schiff, denn jeden Meter wollen wir mit all unseren Sinnen wahrnehmen, mit Zeit reisen.

Wir lernen Grenzen kennen. Wollen lernen, was Verzicht heißt und was Genuss bedeutet. Es ist der Versuch, nicht mehr als 5 Euro am Tag auszugeben. 2 oder 3 Jahre. Vielleicht mehr, vielleicht weniger.

Wir sind keine Helden, sind nichts Besonderes, wir hören lediglich auf das Gefühl in unserem Bauch.

Wir verlassen unser Zuhause, um zu lernen, was für andere Heimat bedeutet.

»Weit - Die Geschichte von einem Weg um die Welt« erzählt bunt und authentisch von unserer außergewöhnlichen Reise um die Erde. Zu zweit sind wir in den Osten losgezogen, um dreieinhalb Jahre später zu dritt aus dem Westen wieder nach Hause zu kehren. Ohne zu fliegen, erkundeten wir die Welt, stets von Neugierde und Spontanität begleitet.

Lieber Leben (dt. Fassung)

Do. Fr. Sa. So. Mo. Di. Mi.
19:30
19:45 19:45
20:00

Regie: Mehdi Idir, Grand Corps Malade, (Frankreich), 2016

Darsteller: Pablo Pauly, Soufiane Guerrab, Moussa Mansaly u.a.

Lieber Leben (dt. Fassung)

Die Europäer haben eine besondere Vorliebe für Filme über behinderte Personen. In diesem Sinne sind schon viele schwierige und anstrengende Filme entstanden, die alles zu sehr problematisieren oder verkitschen. Doch der französische Film »Lieber Leben« schafft es, den richtigen Ton für dieses Thema zu finden und balanciert scheinbar mühelos auf diesem Drahtseil. Der Film erzählt die Geschichte des schlagfertigen Sportlers Ben (Pablo Pauly), der durch einen Halswirbelbruch sein Leben lang auf Hilfe angewiesen sein wird, und dem aufgeweckten Farid (Soufiane Guerrab), den das Schicksal schon vor Jahren an den Rollstuhl fesselte. Die beiden lernen sich im Krankenhaus kennen und beschließen, das Leben mit all seinen Facetten zu leben. Dazu gehören nun auch die etwas schusselige Krankenschwester Christiane (Anne Benoît) und der immer fröhliche Pfleger Jean-Marie (Alban Ivanov). Zusammen mit den beiden spaßigen Freunden Toussaint (Moussa Mansaly) und Steeve (Franck Falise) und der wunderbaren Samia (Nailia Harzoune) kosten Ben und Farid das Leben mit all seinen Hürden und Freuden aus. So einfach und alltäglich die Geschichte auch wirkt, umgesetzt wurde diese mit viel Liebe und Leichtfüßigkeit. Dabei übernahmen die beiden französischen Regisseure Mehdi Idir und Grand Corps Malade die Regie und verwandelten die autobiographische Geschichte von Malade in großes Kino. So kommt aus Frankreich mal wieder ein Feel-Good-Movie, aber der besonderen Art, der wie auch schon »Ziemlich beste Freunde« die richtige Balance zwischen Authentizität, großen Gefühlen und Humor findet.

Doreen

Bundesstart - Das Debüt im Thalia

A Ghost Story (dt. Fassung)

Do. Fr. Sa. So. Mo. Di. Mi.
18:00 18:00
22:15

Regie: David Lowery, (USA), 2017

Darsteller: Casey Affleck, Rooney Mara, Will Oldham u.a.

A Ghost Story (dt. Fassung)

C (Casey Affleck) und M (Rooney Mara) haben ein schönes Leben in einem Haus auf dem Land. C liebt dieses Haus, doch M ist sich nicht sicher, wieso sie noch hier wohnen. Doch dann verstirbt C plötzlich. Er kehrt jedoch als Geist zurück, verkleidet wie ein Kind an Halloween, mit weißem Laken und zwei schwarzen Augen. Als Geist kann er seiner trauernden Frau noch nahe sein. Auch sein geliebtes Haus muss er nicht verlassen. Allerdings muss er feststellen, dass er auch die Zwischenwelt nicht mehr verlassen kann und die Zeit auf der Erde anders wahrnimmt als seine noch lebenden Mitmenschen. Langsam aber sicher entgleitet ihm seine Frau, der er eigentlich nahe sein wollte, und auch das Leben, das einst das seinige war. Er tritt eine seltsame Reise durch den Kosmos seiner eigenen Geschichte und Erinnerungen an und muss sich den kaum zu fassenden Fragen der menschlichen Existenz stellen. Alles verschmilzt zu einer surrealen Erfahrung. Zeit und Raum spielen als Geist keine Rolle mehr.

Regisseur David Lowery filmte das Drama »A Ghost Story« heimlich im Sommer 2016 in Dallas und Irving. Nach der Großproduktion »Elliot, der Drache« wollte er einen kleinen spontanen Film inszenieren.

»A Ghost Story« feierte seine Premiere im Januar 2017 auf dem Sundance Film Festival.

Anne

Nightmare before Christmas

Do. Fr. Sa. So. Mo. Di. Mi.
18:00

Regie: Henry Selick, (USA), 1993

Nightmare before Christmas

Die liebenswert-hässlichen Quälgeister aus dem Halloween-Land entdecken das Weihnachtsfest, dessen eigentlicher Sinn ihnen freilich verborgen bleibt. Sie entführen den Weihnachtsmann und basteln makabre Geschenke für die damit gar nicht glücklichen Kinder. Ein in ebenso düsterer und romantischer wie bewegender und komischer Atmosphäre angesiedelter Puppentrickfilm von außergewöhnlich reicher Bildfantasie. Unter Nutzung aller technischen wie autoriellen Möglichkeiten entstand ein kleines Meisterwerk des surrealen Kinos.

Das Original ist besser!Suburbicon (OmdU)

Do. Fr. Sa. So. Mo. Di. Mi.
21:45
22:00

Regie: George Clooney, (USA), 2017

Darsteller: Matt Damon, Oscar Isaac, Julianne Moore u.a.

Suburbicon (OmdU)

Wie unter einer großen Käseglocke leben die Bewohner von Suburbicon, wo ausnahmslos Mittelschicht-Weiße in einer 1959er Postkartenidylle ihre Vorgärten pflegen. Als hätte David Lynch die Regie während einer Fortsetzung der Truman-Show gewaltsam an sich gerissen, wechselt die Handlung plötzlich zu Gewalt und Totschlag. Um genau zu sein, waren es die Coen-Brüder, die hier ihren Einfall an Regisseur George Clooney vererbten. Die Geschichte vom phlegmatischen Familienvater Gardner (Matt Damon), der die Lieben daheim überfallen und es so aussehen lässt, als hätte unglücklicherweise nur seine Ehefrau Rose (Julianne Moore) das Pech, nicht mit einem Schrecken allein davonzukommen, blieb lange Zeit im Schreibtisch der Coens. Und weil sich ein George Clooney nicht zufrieden gibt mit einem bösen Mann, der seine behinderte Frau wegen der Versicherungssumme und wegen des Hinterns der baugleichen, aber noch intakten Zwillingsschwester Margaret umbringen lässt, existiert hier also noch ein zweiter Handlungsstrang. Wo die Bürger des Ortes ihre sorgsam gehegte Kleinstadtfassade plötzlich niederbrennen, weil sich eine farbige Familie in ihrer Mitte niederlässt. Sorgsam hat Clooney diesen Teil amerikanischer Geschichte recherchiert, um ihn irgendwie in seinen Film einzubauen. Glaubt man zu Beginn noch, beide Hälften bekämen es miteinander zu tun, die doppelbödige Farce und das soziale Drama reichten sich am Gartenzaun vielleicht die Hände, erkennt man schnell, die Ereignisse galoppieren in unterschiedliche Richtungen davon.

Alpa Kino

Original Version with German subs

Manifesto

Do. Fr. Sa. So. Mo. Di. Mi.
22:00

Regie: Julian Rosefeldt, (Deutschland/Australien), 2015

Darsteller: Cate Blanchett, Ruby Bustamante, Kim Ea-ja u.a.

Manifesto

Der Künstler Julian Rosefeldt, international bekannt für seine Filminstallationen, wenn auch lange nicht so bekannt wie Cate Blanchett, traf auf einer seiner Vernissagen auf die wandlungsfähigste aller Aktricen (nichts für ungut Meryl Streep!) und es entstand der Plan, ein gemeinsames Projekt zu machen. In unserer parolenbehafteten Gegenwart mit starkem Hang zu holzschnittartigen Vereinfachungen hatte Rosefeldt die geniale Idee, Cate Blanchett Manifeste ganz unterschiedlicher Kunstströmungen vortragen zu lassen, die er teilweise auch gekonnt miteinander verschränkt, wenn sich die Aussagen ergänzen. So entstanden dreizehn Episoden, in denen Blanchett chamäleonartig die Farbe wechselt - sie trägt die spröden Texte beispielsweise als Obdachloser, Nachrichtensprecherin, Witwe oder Punk vor. Die Ideen von Claes Oldenburg, Yvonne Rainer, Kazimir Malevich, André Breton, Sturtevant, Sol LeWitt, Jim Jarmusch (ein künstlerisches Namedropping ohnegleichen) werden durch das Verweben der Texte und den krassen Vortrag im filmrealistischen, außerhalb des Kunstmarktes liegenden Setting noch um ein paar weitere Umdrehungen reicher und surrealer. Die naturgemäß sperrigen Inhalte lassen sich geradezu einsaugen, weil man zwangsläufig an den Lippen der Diva hängt.

Ein hochartistisches und irre beeindruckendes, weil zugleich zeitgemäßes wie zeitloses Statement.

Julian Rosefeldt wird nicht glücklich darüber sein, dass er als Künstler so komplett hinter diesem Werk, sprich Cate Blanchetts Auftritten, verschwindet. Aber er verschafft damit einer langen (Ahnen)Reihe von Künstlern auf ganz besondere Weise Gehör - Futuristen, Dadaisten, Fluxus-Künstlern, Suprematisten, Situationisten ebenso, wie einzelnen Architekten, Tänzern und Filmemachern.

Grit Dora

Bundesstart - Das Debüt im Thalia

Das Original ist besser!Lieber Leben (OmdU)

Do. Fr. Sa. So. Mo. Di. Mi.
19:45

Regie: Mehdi Idir, Grand Corps Malade, (Frankreich), 2016

Darsteller: Pablo Pauly, Soufiane Guerrab, Moussa Mansaly u.a.

Lieber Leben (OmdU)

Die Europäer haben eine besondere Vorliebe für Filme über behinderte Personen. In diesem Sinne sind schon viele schwierige und anstrengende Filme entstanden, die alles zu sehr problematisieren oder verkitschen. Doch der französische Film »Lieber Leben« schafft es, den richtigen Ton für dieses Thema zu finden und balanciert scheinbar mühelos auf diesem Drahtseil. Der Film erzählt die Geschichte des schlagfertigen Sportlers Ben (Pablo Pauly), der durch einen Halswirbelbruch sein Leben lang auf Hilfe angewiesen sein wird, und dem aufgeweckten Farid (Soufiane Guerrab), den das Schicksal schon vor Jahren an den Rollstuhl fesselte. Die beiden lernen sich im Krankenhaus kennen und beschließen, das Leben mit all seinen Facetten zu leben. Dazu gehören nun auch die etwas schusselige Krankenschwester Christiane (Anne Benoît) und der immer fröhliche Pfleger Jean-Marie (Alban Ivanov). Zusammen mit den beiden spaßigen Freunden Toussaint (Moussa Mansaly) und Steeve (Franck Falise) und der wunderbaren Samia (Nailia Harzoune) kosten Ben und Farid das Leben mit all seinen Hürden und Freuden aus. So einfach und alltäglich die Geschichte auch wirkt, umgesetzt wurde diese mit viel Liebe und Leichtfüßigkeit. Dabei übernahmen die beiden französischen Regisseure Mehdi Idir und Grand Corps Malade die Regie und verwandelten die autobiographische Geschichte von Malade in großes Kino. So kommt aus Frankreich mal wieder ein Feel-Good-Movie, aber der besonderen Art, der wie auch schon »Ziemlich beste Freunde« die richtige Balance zwischen Authentizität, großen Gefühlen und Humor findet.

Doreen

Bundesstart - Das Original ist besser!

Das Original ist besser!A Ghost Story (OmdU)

Do. Fr. Sa. So. Mo. Di. Mi.
22:00

Regie: David Lowery, (USA), 2017

Darsteller: Casey Affleck, Rooney Mara, Will Oldham u.a.

A Ghost Story (OmdU)

C (Casey Affleck) und M (Rooney Mara) haben ein schönes Leben in einem Haus auf dem Land. C liebt dieses Haus, doch M ist sich nicht sicher, wieso sie noch hier wohnen. Doch dann verstirbt C plötzlich. Er kehrt jedoch als Geist zurück, verkleidet wie ein Kind an Halloween, mit weißem Laken und zwei schwarzen Augen. Als Geist kann er seiner trauernden Frau noch nahe sein. Auch sein geliebtes Haus muss er nicht verlassen. Allerdings muss er feststellen, dass er auch die Zwischenwelt nicht mehr verlassen kann und die Zeit auf der Erde anders wahrnimmt als seine noch lebenden Mitmenschen. Langsam aber sicher entgleitet ihm seine Frau, der er eigentlich nahe sein wollte, und auch das Leben, das einst das seinige war. Er tritt eine seltsame Reise durch den Kosmos seiner eigenen Geschichte und Erinnerungen an und muss sich den kaum zu fassenden Fragen der menschlichen Existenz stellen. Alles verschmilzt zu einer surrealen Erfahrung. Zeit und Raum spielen als Geist keine Rolle mehr.

Regisseur David Lowery filmte das Drama »A Ghost Story« heimlich im Sommer 2016 in Dallas und Irving. Nach der Großproduktion »Elliot, der Drache« wollte er einen kleinen spontanen Film inszenieren.

»A Ghost Story« feierte seine Premiere im Januar 2017 auf dem Sundance Film Festival.

Anne

Bundesstart - Das Original ist besser