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THALIA - Cinema . Coffee and Cycling

Kinoprogramm Donnerstag, 21.10.2021 - Mittwoch, 27.10.2021

Walchensee Forever

Do. Fr. Sa. So. Mo. Di. Mi.
17:00
17:30 17:30 17:30 17:30 17:30 17:30

Regie: Janna Ji Wonders, (Deutschland), 2020

Walchensee Forever

Bundesstart - Das Debüt im Thalia

Das Original ist besser!The French Dispatch (OmdU)

Do. Fr. Sa. So. Mo. Di. Mi.
19:30
20:00 20:00 20:00 20:00 20:00 20:00

Regie: Wes Anderson, (Deutschland/USA), 2020

Darsteller: Benicio Del Toro, Timothée Chalamet, Saoirse Ronan u.a.

The French Dispatch (OmdU)

Bundestart - Das Original ist besser!

Das Original ist besser!Dear Future Children

Do. Fr. Sa. So. Mo. Di. Mi.
22:15 22:15 22:15 22:15

Regie: Franz Böhm, (Deutschland), 2021

Dear Future Children

Trailer: http://www.youtube.com/watch?v=RTU7V5Q5LVw

Während immer mehr Menschen weltweit gegen bestehende Systeme und Normen protestieren, dokumentiert »Dear Future Children« das Aufbegehren dreier junger Aktivistinnen, die im Zentrum dieser politischen Wende stehen. Ihr Kampf findet oftmals an vorderster Front statt und ist mit einem hohen Risikoverbunden. Rayen protestiert in Chile für soziale Gerechtigkeit. Pepper setzt sich in Hongkong für den Fortbestand der Demokratie ein. Und Hilda engagiert sich in Uganda gegen die verheerenden Folgen des Klimawandels. Angesichts der teils schieren Aussichtslosigkeit und der fatalen Auswirkungen ihrer politischen Arbeit auf die persönlichen Leben der drei Frauen versucht der Film zu ergründen, warum sie trotz aller Widerstände weiterkämpfen.

Das Langfilmdebüt des 21-jährigen deutschen Regisseurs Franz Böhm, gewinnt auf dem größten nordamerikanischen Dokumentarfilmfestival HotDocs den Publikumspreis. Da HotDocs ein A-Festival ist, qualifiziert sich der Film mit dieser Auszeichnung für die Vorauswahl der OSCARS 2022.

»Dear Future Children« feierte seine Weltpremiere auf dem 42. Filmfestival Max Ophüls Preis und gewann bereits dort seinen ersten Publikumspreis. Darauf folgte eine weitere Auszeichnung auf dem 19. Internationalen Filmfestival und Forum für Menschenrechte (FIFDH) in Genf sowie Nominierungen für das CPH:DOX in Kopenhagen und den wichtigsten Nachwuchspreis für junge Filmschaffende, den deutschen FIRST STEPS AWARD.

Regisseur Franz Böhm gehört selbst zu jener Generation, die sein Film so authentisch porträtiert. Die Filmcrew aus über zwölf Ländern ist eines der jüngsten Teams im „HotDocs“-Wettbewerb. Die Auszeichnung durch das Publikum ist ein weiterer Beweis für die Kraft der jungen Generation und die Wichtigkeit ihrer Stimme für den öffentlichen Diskurs.

Bundesstart - Das Debüt im Thalia

Dear Future Children

Do. Fr. Sa. So. Mo. Di. Mi.
22:15 22:15 22:15 22:15

Regie: Franz Böhm, (Deutschland), 2021

Dear Future Children

Trailer: http://www.youtube.com/watch?v=RTU7V5Q5LVw

Während immer mehr Menschen weltweit gegen bestehende Systeme und Normen protestieren, dokumentiert »Dear Future Children« das Aufbegehren dreier junger Aktivistinnen, die im Zentrum dieser politischen Wende stehen. Ihr Kampf findet oftmals an vorderster Front statt und ist mit einem hohen Risikoverbunden. Rayen protestiert in Chile für soziale Gerechtigkeit. Pepper setzt sich in Hongkong für den Fortbestand der Demokratie ein. Und Hilda engagiert sich in Uganda gegen die verheerenden Folgen des Klimawandels. Angesichts der teils schieren Aussichtslosigkeit und der fatalen Auswirkungen ihrer politischen Arbeit auf die persönlichen Leben der drei Frauen versucht der Film zu ergründen, warum sie trotz aller Widerstände weiterkämpfen.

Das Langfilmdebüt des 21-jährigen deutschen Regisseurs Franz Böhm, gewinnt auf dem größten nordamerikanischen Dokumentarfilmfestival HotDocs den Publikumspreis. Da HotDocs ein A-Festival ist, qualifiziert sich der Film mit dieser Auszeichnung für die Vorauswahl der OSCARS 2022.

»Dear Future Children« feierte seine Weltpremiere auf dem 42. Filmfestival Max Ophüls Preis und gewann bereits dort seinen ersten Publikumspreis. Darauf folgte eine weitere Auszeichnung auf dem 19. Internationalen Filmfestival und Forum für Menschenrechte (FIFDH) in Genf sowie Nominierungen für das CPH:DOX in Kopenhagen und den wichtigsten Nachwuchspreis für junge Filmschaffende, den deutschen FIRST STEPS AWARD.

Regisseur Franz Böhm gehört selbst zu jener Generation, die sein Film so authentisch porträtiert. Die Filmcrew aus über zwölf Ländern ist eines der jüngsten Teams im „HotDocs“-Wettbewerb. Die Auszeichnung durch das Publikum ist ein weiterer Beweis für die Kraft der jungen Generation und die Wichtigkeit ihrer Stimme für den öffentlichen Diskurs.

Bundesstart - Das Debüt im Thalia

Das Original ist besser!Titane (OmdU)

Do. Fr. Sa. So. Mo. Di. Mi.
22:15 22:15

Regie: Julia Ducournau, (Frankreich), 2021

Darsteller: Agathe Rousselle, Vincent Lindon, Garance Marillier u.a.

Titane (OmdU)

Alexia (Agathe Rousselle) performt als Showgirl bei Motorshows, kriegt sie es durch ihren Job mit besonders aufdringlichen oder gar gewalttätigen Typen zu tun, tötet sie. Sie hat Sex mit Männern und Frauen, aber ihre eigentliche Liebe gilt Autos, ihnen fühlt sie sich seit einem Unfall in der Kindheit eng verbunden. Oder ist die Titanplatte, die ihr nach dem Crash in den Schädel implantiert wurde, der Grund? Nach einer heftigen Nacht mit einem Cadillac wird Alexia schwanger. Aus ihren Brüsten fließt Motoröl. Die Polizei sucht sie wegen mehrerer Morde, Alexa gerät unter Druck, muss fliehen. Die junge Frau bricht sich die Nase, tarnt ihre Weiblichkeit perfekt und gibt sich als der verschwundene Sohn des Feuerwehrkommandanten Vincent (Vincent Lindon) aus. Doch der Babybauch wächst und Vincent entwickelt merkwürdige Gefühle … Vor fünf Jahren verstörte Regisseurin Julia Ducournau mit »Raw«, einer Horrorstory über den Kannibalismus einer Tiermedizin studierenden Vegetarierin, noch außerhalb des Wettbewerbs von Cannes. Ihr radikaler Blick, ihr extremes Interesse am Körperlichen sorgten sicher dafür, dass »Titane« diesmal sofort im Wettbewerb lief. Ducournaus Phantasien kreisen um den Mythos Mensch-Maschine, um Familie und Identität - und deren Zertrümmerung. Sie sind eine krass gestylte Zumutung an die Geschmacksnerven. Es gibt kaum Vergleichbares, am ehesten vielleicht bei David Cronenberg (»eXistenZ«). Spektakulärer Body-Horror, frisch geschmückt mit der Goldenen Palme 2021.

Grit Dora

Das Original ist besser!Der Rausch - Druk (OmdU)

Do. Fr. Sa. So. Mo. Di. Mi.
21:45

Regie: Thomas Vinterberg, (Dänemark), 2020

Darsteller: Mads Mikkelsen, Thomas Bo Larsen, Lars Ranthe u.a.

Der Rausch - Druk (OmdU)

Vier frustrierte Männer mittleren Alters, beruflich alle an einer Schule tätig, starten ein Experiment, frei nach der Theorie, dass der Mensch mit einer halben Promille zu wenig ausgestattet ist. Sie helfen (anfangs kontrolliert) nach. Die Wirkung ist eindrücklich. Martin, dem ambitionslos gewordenen Gymnasiallehrer, gelingt es, seine Klasse wieder zu begeistern, seine Ehe nimmt wieder Fahrt auf. Auch seine drei Kollegen sind plötzlich deutlich eloquenter und spritziger unterwegs. Die Rückkopplung durch die alkoholbedingt ausgelöste beruflich-soziale Furore ist groß und führt zur Steigerung der Dosis. Außerdem schmeckts ja auch bestens.

Zwangsläufig zeigt sich alsbald die Janusköpfigkeit des Mittels: Der Teufel hat den Schnaps gemacht. Alkoholbedingte Zwischen- und Ausfälle paaren sich mit Euphorie. Nur einem Regisseur wie Thomas Winterberg konnte es wohl gelingen, aus einem an sich simplen Plot einen Film zu machen, der Licht und Schattenseiten des Alkohols thematisiert, ohne in ein klares Pro oder Contra zu münden. Letztlich geht es Winterberg nicht um den Umgang mit dem gebräuchlichsten Genuss- respektive Suchtmittel. Sein Thema ist die Lust am Leben, an Neugier und Inspiration, die Freude am Risiko, am Unkontrollierbaren. Entstanden ist eine neues Meisterwerk: Albern, traurig, ausgelassen - und provokant.

Ganz klar ist der Film für den großen Mads Mikkelsen gebaut, der wie kein zweiter chamäleonhaft zwischen wechselnden Gemütslagen changiert - immer kraftvoll und verletzlich zugleich. Den Oscar für den besten internationalen Film hat sich Vinterberg inzwischen in L.A. abgeholt.

Grit Dora