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THALIA - Cinema . Coffee and Cycling

Kinoprogramm Donnerstag, 16.04.2026 - Mittwoch, 22.04.2026

Siri Hustvedt - Dance Around the Self

Do. Fr. Sa. So. Mo. Di. Mi.
18:00 18:00

Regie: Sabine Lidl, (Deutschland/Schweiz), 2025

Darsteller: Paul Auster, Sophie Auster, Katerina Fotopoulou u.a.

Siri Hustvedt - Dance Around the Self

Die Regisseurin Sabine Lidl ist bekannt für ihre Künstlerinnen-Dokumentationen, so etwa über die Fotografin Nan Goldin, die Schauspielerin Hannelore Elsner und die Regisseurin Doris Dörrie. 2019 machte sie eine Ausnahme und porträtierte den Schriftsteller Paul Auster. Es ist naheliegend, ja geradezu zwingend, dann auch eine Doku über Siri Hustvedt zu drehen, die trotz zahlreicher Bücher gelegentlich immer noch zuerst als die Frau an der Seite des inzwischen verstorbenen Auster wahrgenommen wird. Hustvedt, eine herausragende Schriftstellerin, beschäftigt sich seit jeher mit Themen wie Geschlechterkampf, Krankheit und Sexismus. Sie ist eine unbequeme Autorin, die sich mit gesellschaftlichen Tabus auseinandersetzt und immer bereit bleibt, unbequeme Fragen zu stellen. Das Film-Porträt gewährt Einblicke in ihr Leben und Werk und zeigt ihre unerschrockene und inspirierende Auseinandersetzung mit körperlichen und psychischen Herausforderungen. Schon fast Klassiker sind ihre kritischen Betrachtungen der Geschlechterdynamik. Der Film kommt genau zum richtigen Zeitpunkt in die Kinos. Gerade erst hat Siri Hustvedt ihr neues Buch vorgelegt, ihr persönlichstes. „Ghost Stories“ widmet sich ganz und gar ihrem 2024 verstorbenen Ehemann Paul. Eine wunderbare Gelegenheit, sich zugleich literarisch und filmisch mit dem Werk der großen amerikanischen Autorin zu beschäftigen.

Grit Dora

Bundesstart - Das Debüt im Thalia

Das Original ist besser!Father Mother Sister Brother (OmdU)

Do. Fr. Sa. So. Mo. Di. Mi.
18:00

Regie: Jim Jarmusch, (USA/Irland/Frankreich), 2025

Darsteller: Tom Waits, Adam Driver, Mayim Bialik u.a.

Father Mother Sister Brother (OmdU)

Der Film ist ein behutsam als Triptychon komponierter Spielfilm. Die drei Geschichten kreisen um die Beziehungen erwachsener Kinder zu ihren teils distanzierten Eltern und untereinander. Jedes der drei Kapitel spielt in der Gegenwart, jedes in einem anderen Land: »Father« ist im Nordosten der USA angesiedelt, »Mother« in Dublin und »Sister, Brother« in Paris. Es ist eine Reihe von Charakterstudien, ruhig, beobachtend und ohne Wertung – und zugleich eine Komödie, durchzogen von feinen Fäden der Melancholie.

Allegro Pastell

Do. Fr. Sa. So. Mo. Di. Mi.
20:00 20:00 20:00

Regie: Anna Roller, (Deutschland), 2026

Darsteller: Jannis Niewöhner, Luna Wedler, Martina Gedeck u.a.

Allegro Pastell

Bundesstart - Das Debüt im Thalia

Das Original ist besser!Alpha (OmdU)

Do. Fr. Sa. So. Mo. Di. Mi.
21:45

Regie: Julia Ducournau, (Frankreich/Belgien), 2025

Darsteller: Tahar Rahim, Golshifteh Faharani, Mélissa Boros u.a.

Alpha (OmdU)

Alpha ist 13 Jahre alt und muss große Teil ihres Alltags in der französischen Hafenstadt Le Havre alleine bestreiten. Denn ihre sie allein erziehende Mutter hat als Ärztin im örtlichen Krankenhaus alle Hände voll zu tun. Neuerdings macht nämlich eine geheimnisvolle Krankheit die Runde, die Infizierte Stück für Stück zu Marmor werden lässt.

Währenddessen macht Alpha ihre eigenen Erfahrungen und lotet ihre Grenzen aus – unter anderem auf Partys, wo sie sich letztlich völlig zugedröhnt ein Tattoo auf den Arm stechen lässt. Zunächst versteht sie die Panik nicht, in die ihre Mutter deshalb zunächst verfällt. Denn noch scheint ihr nicht ganz klar: Auch sie könnte nun mit der mysteriösen Krankheit infiziert sein

Ausgerechnet da taucht ihr Onkel Amin auf, der keinerlei Angst vor dem Tod zu haben scheint.

Als erstaunliche Neuentdeckung ist in der titelgebenden Rolle die junge französische Schauspielerin Mélissa Boros zu sehen. Julia Ducournau konfrontiert furchtlos das Kinopublikum mit immer neuen Perspektiven – von schmerzhafter Härte bis zu tiefer Menschlichkeit.

Bundesstart - Das Debüt im Thalia

Das Original ist besser!Pillion (OmdU)

Do. Fr. Sa. So. Mo. Di. Mi.
21:45

Regie: Harry Lighton, (Großbritannien), 2025

Darsteller: Alexander Skarsgård, Harry Melling, Douglas Hodge u.a.

Pillion (OmdU)

Fuck the norm & vive l'amour fou. Zuletzt unterwarf sich Nicole Kidman als CEO einem Praktikanten und Manon Clavel verwandelte sich von einer Sozialarbeiterin in die Domina Madame Kika. Solange die Gefühle stimmen, die Rollen verteilt sind und beide dasselbe safeword kennen, ist es ein match. Und überhaupt, es gilt ja wohl noch immer; make love, not war. Der junge Parkhaus-Politeur Colin (Harry Melling) erlebt im Job Beschimpfungen, seine Genugtuung sind die Knöllchen. Wenn ihn seine Mutter Peggy mit allen Mitteln unter die Haube bringen will, reagiert er gereizt. Einzig mit seinem Dad im Barbershop-Quartett, da singt er sich frei. Als ihm der schmucke Ray (Alexander Skarsgård) statt eines Trinkgelds seine Telefonnummer plus Date in den Hut wirft, ist es um Colin geschehen. Er weiß es noch nicht, aber diesem gutaussehenden Typen in seiner Lederkluft wird Colin verfallen. Er trifft Ray, und ohne zuvor groß daran gedacht zu haben, unterwirft er sich. Leckt ihm die Stiefel und schlüpft wie von selbst in die Rolle des bottom. Die Beiden beginnen ihr Spiel. Ray lenkt, Colin ist der Pillion. Sein Haarschopf fällt, die Klamotten wandeln sich, Colin putzt, kauft ein, schläft auf dem Boden vor Rays Bett und trägt ein verschlossenes Kettenhalsband. Colin ist glücklich. Am Rande seines Glücks nervt Peggy, er möge den neuen Freund doch mal zum Essen einladen. Später lernt seine Mutter bei Tisch, dass das Empfinden Außenstehender keine Rolle spielt zwischen top und bottom. Einfühlsam und mit wachem Blick observiert der erste Film von Regisseur Harry Lighton eine Liebesbeziehung, die gewissen Regeln folgt und spürt Räume auf, in denen Zärtlichkeiten Platz haben oder sich Grenzen verschieben. Fast schon amüsant mutet Colins Idee an, dem Paar hier und da mal einen freien Tag zu gönnen. Ray entstieg seinen Biker-Klamotten, Colin legte sein Halsband ab, und gemeinsam verbummelten sie einen Nachmittag wie zwei Verliebte, gingen ins Kino oder Eis essen. Droht dem top hierbei Gefahr? Mehr, als wenn sich Colin der eigentlichen Geliebten Rays bemächtigt und eine Runde auf dessen Bike dreht?

alpa kino

Bundesstart - Das Debüt im Nanoplex

It's Never Over, Jeff Buckley

Do. Fr. Sa. So. Mo. Di. Mi.
21:45

Regie: Amy Berg, (USA), 2025

Darsteller: Jeff Buckley, Mary Guibert, Ben Harper u.a.

It's Never Over, Jeff Buckley

Dokumentation über das Leben des aufstrebenden jungen Stars mit der umwerfenden Stimme und grenzenlosen Schaffenskraft, der die Musikwelt der 90er Jahre in Aufruhr versetzte, als er im Alter von 30 Jahren nach der Veröffentlichung seines von Kritikern gefeierten Debütalbums „Grace“ überraschend starb, er ertrank 1997 bei einem Badeunfall.

Anhand von nie zuvor gezeigtem Filmmaterial aus Buckleys Archiven und intimen Berichten seiner Mutter Mary Guibert, seiner ehemaligen Partnerinnen Rebecca Moore und Joan Wasser, von Jeffs ehemaligen Bandkollegen, darunter Michael Tighe und Parker Kindred, und von bekannten Persönlichkeiten wie Ben Harper und Aimee Mann, beleuchtet der Film das Leben und den Tod einer der einflussreichsten und auch rätselhaftesten Figuren der modernen Musikgeschichte.

ak

Bundesstart - das Debüt im Thalia